Nov. 2018
MoDiMiDoFrSaSo
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Schule | Chronik

Seite aktualisiert: 16.11.2014 21:39



Nachkriegszeit Die wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen nach 1945 riefen vielfach den Wunsch hervor, in der Bezirkshauptstadt Braunau das Erreichen höherer Bildung zu ermöglichen.
Dabei gab es zwei Interessentengruppen: einerseits zielte man auf die Errichtung einer technischen Schule in Kooperation mit dem Aluminiumwerk Ranshofen ab, andererseits veranstaltete die Volkshochschule Braunau Vorbereitungskurse für den Übertritt in eine Mittelschule
30. Oktober 1953 Die beiden Gruppen fanden in einer Proponentenversammlung zusammen, welche die Gründung eines "Vereins zur Gründung und Förderung einer Mittelschule in Braunau" beschloss.
30. November 1953 Erste Hauptversammlung
15. Juni 1954 Dank der Unterstützung der Stadtgemeinde (Bürgermeister Schmid), des Bundesgymnasiums Ried (Dir. Hofrat Bauböck) und der positiven Stellungnahme des Landesschulrates für Oberösterreich kann die Zustimmung des Unterrichtsministeriums (Bundesminister Dr. Kolb, Sektionschef Dr. Drimmel) zur Eröffnung von 2 Klassen als Expositur des Bundesgymnasiums Ried i. I. mit Beginn des Schuljahres 1954/55 erreicht werden.
1954/55

Der Schulbetrieb beginnt mit 64 SchülerInnen in 2 Klassen; die Lehrer sind der Stammanstalt BG Ried zugeordnet und werden vom Bund bezahlt, die Fahrtspesen bezahlt der Mittelschulverein. Stadtgemeinde, Förderer aus der Wirtschaft und Elternbeiträge (Schulgeld) stellen die materielle Seite des Schulbetriebes sicher.

13. 10. 1956 Einen ersten Schritt zur Emanzipation von der "Stammanstalt" bringt die Ernennung von Prof. Dr. Hans Oberbeirsteiner zum pädagogischen Leiter der Expositur Braunau.
31. Januar 1956 Das Raumproblem in der alten Schulbaracke wird dringend: die Stadtgemeinde verschließt sich den Wünschen der Schule nicht, und in der Gemeindeausschusssitzung am 31. Januar 1956 fällt einstimmig die Entscheidung für den etappenweisen Zu- und Neubau im Anschluss an die Schulbaracke und für Übernahme der Grund- und Baukosten durch die Stadtgemeinde Braunau

23. April 1956 Spatenstich durch Bürgermeister Stöger
Osterferien 1957 Übersiedlung aller Klassen in das neue Gebäude
Ende Schuljahr1958/59 Ende der nächste Bauetappe
14. März 1960 Zusage des neuen Unterrichtsministers Dr. Drimmel, die Verselbstständigung der Schule und die Übernahme durch den Bund anlässlich der 700-Jahr-Feier der Stadt Braunau zu befürworten
24. Oktober 1960 Erlass des Bundesministeriums für Unterricht, in dem die Erklärung der Expositur Braunau/Inn des Bundesgymnasiums Ried zum selbstständigen "Bundesrealgymnasium Braunau am Inn" mit Wirkung vom 1. Januar 1961 erklärt wurde; zugleich Betrauung von Prof. Dr. Hans Oberbeirsteiner mit der provisorischen Leitung.
16. November 1960 In einer Schulfeier im Musiksaal wird die Schule quasi in die Selbstständigkeit entlassen.
1. Juli 1961

Ernennung von Prof. Dr. Hans Oberbeirsteiner zum definitiven Direktor
Juli 1961 Der erste Lehrkörper des selbstständigen BRG Braunau am Inn:



sitzend von links: Dr. Hammerl Alois, Dr. Glechner Gottfried, Andessner Ludmilla, Direktor Dr. Oberbeisteiner Hans, Salhofer Anna, Hagenstein Georg, evang. Pfarrer Karzel Herwig

stehend von links: Slatner Erich, Dr. Schmidt Rudolf, Nöbauer Engelbert, Dr. Berger Karl, Weselka Ernst, Grosser Roland, Zadrazil Johann, Mayrhofer Franz
Juni 1962

Erste Matura am Braunauer Gymnasium unter dem Vorsitz von Dir. HR Bauböck Max, BG Ried
1964 Turnhallenzubau: Baubeginn
1966 Fertigstellung der Turnhallen; Benutzung der Turnsäle ab dem Schuljahr 1966/67
16. Januar 1967 Abschluss des Gesamtkonzeptes (Bau des Turntraktes), feierliche Eröffnung durch Bundesminister Dr. Piffl-Percevic
Ab Schuljahr 1967/68 steigender Lehrermangel:
Im Jahresbericht 1968/69 heißt es "Möge es der Direktion erspart bleiben, ganze Fachgruppen wegen Lehrermangel nicht unterrichten lassen zu können ...". Dazu kommen große Raumprobleme, da das Gebäude ursprünglich zur Aufnahme von 12 Klassen geplant war, im Schuljahr 1972/73 aber 19 Klassen unterrichtet werden mussten.
30. Juni 1970 Letztmals sind generell Aufnahmsprüfungen in die 1. Klasse abzulegen
1. August 1970 Die erste Schulwartin Frau Antonie Ascherbauer wird pensioniert; ihr Nachfolger ist Horst Müller
1. Januar 1973

Prof. Mag. Wilhelm Salhofer wird zum Direktor ernannt.
Ab Schuljahr 1974/75 Beginn eines neuen Abschnittes in der Schulgeschichte Österreichs:
neue gesetzliche Grundlagen (z. B. Schulunterrichtsgesetz) bedeuten das Ende langer Traditionen (z. B. Trimestereinteilung), pädagogische Maßnahmen sollen in rechtliche Normen gefasst werden (z. B. Leistungsbeurteilungsverordnung), die Mitbestimmung der Eltern und Schüler wird institutionalisiert.
27. Dezember 1976 Umwandlung der bisherigen Organisation der Elternschaft in den "Elternverein und Verein zur Förderung des Bundesgymnasiums und Bundesrealgymnasiums Braunau am Inn"
2.- 6. Mai 1977 Die erste Schullandwoche (6. Klassen in Hinterstoder mit den ProfessorInnen Grosser, Wolf J., Foseteder und Pilshofer) leitet eine Entwicklung hin zu mehrtägigen Schulveranstaltungen im In- und Ausland ein:
Schullandwochen in Südtirol, erste London- bzw. Romreise in den Sommerferien 1980, Schulsportwochen ab 1981, Ferienaktion in Benenden/Grafschaft Kent seit 1984, Schüleraustausch mit französischen Partnerschulen ab 1984, seit Juni 1990 mit dem Pensionat du Sacré-Coeur in Reims, seit 1992 Exkursionen "Auf den Spuren von Jan Hus" nach Südböhmen, Projektwoche in Friaul bzw. Rom seit 1995, einzelne Austauschprojekte mit dänischer bzw. tschechischer Schule
1984 Einführung der EDV in die Schulverwaltung
1985/86 Start des EDV-Unterrichts mit 6 Arbeitsplätzen im Gesamtwert von ca. ATS 360.000.- (Rechner mit 16 Bit-Prozessor Intel 8088, Taktfrequenz 4,77 MHz, Hauptspeicher 256 KB); Dezember 1997 Internetanschluss
Sept. 1985 - Nov. 1987 Errichtung des Zubaus zum Schulgebäude, Sanierung des "Altbaues" (Neugestaltung von Klassen- und Sonderunterrichtsräumen, Verlegung des Haupteinganges, neue Garderobe, Schulwartbereich, Büfett)
1987/88 Michael Ramsey aus Venezuela steht am Anfang einer langen Reihe von AFS - Austauschschülern, die nahezu jährlich unser Schulleben bereichern
Herbst 1989 Einrichtung der zentralen Schulbibliothek
31. August 1990

Betrauung von OStR. Prof. Dr. Rudolf Schmidt mit der provisorischen Leitung der Schule
27. Februar 1993 Erstmals Tag der offenen Tür für VolksschulabgängerInnen; immer mehr Kontakte zu Pflichtschulen (gemeinsames Projekt "Spürnasen im Wald" mit der HS Ranshofen, Einladung der LehrerInnen der 4. Klassen der Volksschulen des Bezirkes)
1. April 1993

OStR. Prof. Mag. Helmut Plank wird zum Direktor der Schule ernannt.
26.-28. September 1993 Besuch einer Delegation japanischer Lehrkräfte

31. 3. / 1. 4. 1995 Start der Schulinternen Lehrerfortbildung (Thema Schulorganisation und Schulentwicklung) in Franking; Befragungen von Eltern, Lehrern, Schülern und Absolventen

Schaffung eines neuen Schulprofils durch zahlreiche schulautonome Regelungen und Schulversuche:
Französisch ab der 3. Klasse Gymnasium, Entfall der Semestereinteilung in den 8. Klassen, Labor- und GZ-Zweige im Realgymnasium, Schulversuchspaket "Autonomie in der Oberstufe", WPG Zusätzliche Lebende Fremdsprache mit der Möglichkeit der Ablegung der mündlichen Reifeprüfung

Erweiterung des traditionellen Unterrichts durch innovative pädagogische Maßnahmen: "Schreibwerkstatt" namhafter AutorInnen mit Dichterlesung, Theateraufführungen

AIDS - Peers -Projekt (Schüler informieren Schüler), Drogenprävention und Sexualkunde, Tanz-Workshops, Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, Kunstbasar, Video-Projekte (Gotik in Braunau) historisch - sozialkundliche Projekte (Pendler)

1997/98 Veränderung des Mathematikunterrichtes durch Einführung des TI-92 (Computer-Algebra-System), Teilnahme an Mathematik-Mini-Olympiaden und am Internationalen Wettbewerb "Känguru der Mathematik" für die Unterstufe
5. Juli 1995 Erstes Schulfest
30. 9. 1996 Wolfgang Renezeder wird neuer Schulwart
2. Juli 1997 2. Schulfest mit Umbenennung der Adresse auf "Trentinerplatz 1"
7. Juli 1999 3. Schulfest
29. Februar 2000

Betrauung von Prof. Mag. Florian Kotanko mit der provisorischen Leitung der Schule; er wird mit Wirkung vom 1. September 2000 zum definitiven Direktor ernannt.
22. 01. 2001 Das Schulleitbild wird vom Schulgemeinschaftsausschuss beschlossen
4. Juli 2001 4. Schulfest
  Die Vielfalt des schulischen Lebens nimmt immer mehr zu:

2000/01 Nichtraucherprojekt, 2001/02 Krebs-Vorsorge-Projekt mit hervorragendem Sammlungsergebnis für die OÖ. Krebshilfe. Verwendung von Englisch als Arbeitssprache (Geschichte, Psychologie)
03. Juni 2003 Nach intensiven Diskussionen beschließt der SGA die konkrete Umsetzung der vom Ministerium verordneten Stundenkürzungen.
Der Aufrechterhaltung der bisherigen schulautonomen Typenbildungen - Latein Langform, Französisch Langform, RG mit AutoCad, Labor-RG - wird höchste Priorität zugemessen.
2. Juli 2003 5. Schulfest
08. September 2003 Zu Beginn des Schuljahres 2003/2004 erreicht unsere Schule mit 28 Klassen und 674 Schülerinnen und Schülern den Höchststand seit ihrer Gründung.
Schuljahr 2003/2004 Der SGA beschließt nach umfangreichen Vorbereitungen die Einführung der 5-Tage-Woche beginnend mit dem Schuljahr 2005/2006
Schuljahr 2004/2005 Zur Erleichterung des Wechsels Volksschule - Gymnasium werden die Projekte "Begleitschüler/innen" und "Vertrauensschüler/innen" gestartet



Wiederaufleben des Schüler/innentheaters mit Aufführungen im Stadttheater Braunau. Beteiligung an der Experimentale 2005, einer naturwissenschaftlichen Präsentation aller oö. Gymnasien in Linz
Beginn von Vorbereitungskursen für internationale Zertifizierungen (CAE - Cambridge Certificate in Advanced English)
18. September 2004 Großes Absolventenfest anlässlich des 50-jährigen Bestehens unserer Schule; eingeladen sind mehr als 1900 Absolventen sowie Lehrer der Maturaklassen
3. März - 1. April 2005


Ausstellung GymArt - zum 50jährigen Bestehen des Gymnasiums Braunau am Inn stellen Absolventen und Lehrkräfte im Museum Herzogsburg Braunau ihre Werke aus
6. Juli 2005 Am Ende des "Jubiläumsjahres" stehen beim 5. Schulfest Aktivitäten der Schüler/innen im Mittelpunkt
Schuljahr 2005/2006 Die Auswertung der Untersuchung "AHS 3000" ergibt allgemein gutes Zeugnis für die Schule, insbesondere hohe Zufriedenheit mit den angebotenen Fächern
Erstmals Beteiligung von Schülerinnen und Schülern an der Sommerakademie der "Stiftung Talente". Theaterworkshops mit SchauspielerInnen, Theaterfahrten
Mai / Juni 2006 Mehrere Aufführungen der "Zauberflöte" durch Schüler/innen aus 1. und 2. Klassen in der Landesmusikschule Braunau
Schuljahr 2006/2007 Die Internationalisierung nimmt zu: 4 Mädchen an Auslandsschulen
Reduktion der Stunden aus den Wahlpflichtgegenständen auf 6 - Erhöhung des Pflichtstundenkontingentes
12. Dezember 2007 Diskussion mit BSI Zillner und Lehrkräften der Volksschulen des Bezirks über Aufnahmeverfahren an AHS, Voraussetzungen und Erwartungen
19. April 2007 Der legendäre "Club 2" feiert Auferstehung im Braunauer Lokal "Club 2":



Unter Leitung von Prof. Dr. Lammel diskutieren die Journalisten Josef Achleitner (OÖN), Dr. Andreas Koller (SN) und Dr. Christoph Kotanko (KURIER) über "Journalismus im Spannungsfeld politischer Parteien"
Schuljahr 2007/2008 Mehrere Schüler/innen nehmen an Jugendseminaren und Workshops für Politische Bildung teil. Projekt "Powergirls" für technisch interessierte Schülerinnen der 2. Klassen Weitere Vorbereitungen für externe Zertifizierungen werden in das Unterrichtsangebot aufgenommen: ECDL (European Computer Driving License), CAD-Bentley-MicroStation.
12. Februar 2008 Der Autor Raoul Schrott präsentiert an unserer Schule erstmals in Österreich seine Forschungsergebnisse zu Homer
5. März 2008



Landtagsabgeordneter Bgm. Franz Weinberger, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Bundesrat Ferdinand Tiefnig besuchen unsere Schule und informieren sich über die Unterrichts- und Raumsituation
Schuljahr 2008/2009



Umfangreiche Baumaßnahmen (2 Teilungsräume, EDV-3-Raum mit 25 Arbeitsplätzen, Fassadensanierung)