Der Mythos von Apollon und Daphne im Kunstunterricht der 8. Klassen

Grundlage der Zeichnungen zu diesem Thema war die barocke Marmorgruppe des Bildhauers, Malers und Architekten Gian Lorenzo Bernini (1598–1680), welche in der Villa Borghese am Pincio in Rom ausgestellt und daher den Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen von der Romexkursion und natürlich aus dem lateinischen Text sehr gut bekannt ist.

Jede Schülerin und jeder Schüler wählte dann eine bevorzugte Technik (Ölkreide, Gouache, Deckfarbe, Schwarz-Weiß Schattierung), um eine Verfremdung aus der Figurengruppe zu kreieren.

Bernini zeigt den Moment, als Apollon Daphne in unsterblicher Verliebtheit verfolgt. Apollon wurde vom beleidigten Gott Eros mit einem goldenen Liebespfeil getroffen, Daphne jedoch mit einem bleiernen Pfeil, der ewige Verweigerung auslöst. Die beiden würden nie zusammenkommen. So sagt es der Mythos in den Metamorphosen des Ovid.

Daphnes Vater Peneus ist als Flußgott zugegen und erhört ihre Bitte. Er verwandelt Daphne in einen grünen Lorbeerbaum. „Weil du nicht meine Gattin sein kannst, wirst du gewiss mein Baum sein!“, sagt Apollon – “quoniam coniunx mea non potes esse, arbor eris certe, dixit, mea.“ Ov.met, I, 557ff.

Dieses zutiefst menschliche Drama hat auch unsere Schülerinnen und Schüler intensiv berührt.