Erasmus-Reise in die Bretagne
Im Mai hatten wir – neun Schüler*innen aus der 4A und der 5G – die Möglichkeit, mit den Professorinnen Sandra Steinbock und Cornelia Reischenböck nach Créhen in Frankreich zu reisen, um unseren Austauschschülern, die im März bei uns zu Besuch waren, einen Gegenbesuch abzustatten. Schon seit dem Besuch der französischen Schüler hatten wir uns sehr auf diese Reise gefreut, da wir dadurch die Gelegenheit bekamen, das Leben in Frankreich besser kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln.
Wir flogen am Samstag, dem 9. Mai, von München nach Paris, und von dort aus fuhren wir noch ungefähr vier Stunden mit dem Zug weiter in Richtung Bretagne. Die Zugfahrt war zwar lang, aber sehr spannend, da wir dabei viel von der französischen Landschaft sehen konnten. In Saint-Malo angekommen, wurden wir freundlich von unseren Gastfamilien empfangen. Obwohl einige von uns anfangs etwas nervös waren, fühlten wir uns sofort willkommen und gut aufgenommen.
Während unseres Aufenthalts durften wir viele interessante und abwechslungsreiche Ausflüge machen. Besonders spannend war der Tag in der französischen Schule. Dort konnten wir den Unterricht miterleben und bekamen einen guten Einblick in den Schulalltag unserer Austauschschüler. Dabei wurde uns bewusst, wie unterschiedlich die Schulsysteme in verschiedenen Ländern sind – zum Beispiel die Unterrichtszeiten, die Pausen oder auch die Art, wie der Unterricht gestaltet wird. Trotzdem merkten wir schnell, dass Schule überall auch vieles gemeinsam hat.
Ein weiteres Highlight war die Wattwanderung zum Mont Saint-Michel. Die Landschaft dort war beeindruckend und für viele von uns etwas völlig Neues. Während der Wanderung erfuhren wir außerdem einiges über die Natur und die Besonderheiten des Watts. Auch die Schifffahrt rund um Saint-Malo war ein besonderes Erlebnis. Das Wetter zeigte uns tatsächlich alle seine Seiten – von Sonne über Wind bis hin zu Regen war alles dabei. Trotzdem hatten wir viel Spaß und konnten die gemeinsame Zeit genießen.
Neben den organisierten Ausflügen blieb auch genug Zeit, um den Alltag in den Gastfamilien kennenzulernen. Dadurch konnten wir unsere Französischkenntnisse anwenden und verbessern. Auch wenn nicht immer alles perfekt funktionierte, merkten wir schnell, dass man sich mit etwas Mut und Offenheit sehr gut verständigen kann. Wir lernten neue Wörter und Redewendungen dazu und wurden im Sprechen deutlich sicherer.
Am letzten Abend der Reise ging ein Teil der Schüler gemeinsam mit ihren Austauschschülern in ein All-You-Can-Eat-Restaurant. Dort konnten wir noch einmal einen Abend gemeinsam genießen und viel lachen. Anschließend ließen wir den Tag mit einer Bowl-Session ausklingen, was für viele ein besonders lustiger Abschluss der Reise war.
Die Woche in Frankreich verging insgesamt viel zu schnell. Während des Austauschs konnten wir nicht nur unsere Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch viele neue Eindrücke sammeln und die französische Kultur besser kennenlernen. Außerdem sind wir uns als Schulkollegen nähergekommen und haben viel Schönes gemeinsam erlebt.
Wir sind sehr dankbar, dass wir diese Chance bekommen haben, und werden uns noch lange an diese besondere Reise erinnern.
Sarah Mitter, Nicolas Linöcker, Franziska Aschauer und Hermina Grosser, 4A

„Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.“




































